Eine kleine Chronik unserer Einrichtung

24. Mai 1852
Aufruf und Bitte 
Der Vorstand des ev. Rettungshauses für Mädchen in Mannheim verabschiedet die Statuten für das zu gründende Rettungshaus. Als Zweck wird angewiesen: “... aufwachsende Mädchen, welche verwahrlost sind oder in Gefahr stehen, es zu werden, durch christliche Erziehung nach dem Bekenntnis der ev. Kirche für das Leben zu retten ...”

ab Februar 1852
Einrichtung des 1. Hauses (Standort: Schwetzinger Vorstadt) durch den ersten Heimleiter, Oberlehrer Müller.

01. April 1853
Drei Mädchen im Alter von 9 und 7 Jahren werden als erste “Pfleglinge” in das in Renovierung befindliche Haus aufgenommen.

05. Juni 1853
Offizielle Einweihung des Rettungshauses mit Festakt.

1872
Bau des 2. Hauses in den Spelzengärten, Neckarstadt (später Carl-Benz-Straße).

1912
Änderung des Namens in “Evangelisches Waisenhaus für Mädchen”, Satzungsänderung: Es werden ab sofort auch Mädchen aufgenommen, die keine Familie mehr haben und die davor bewahrt werden sollen, dass “... ihr Lebensschifflein Havarie erleidet ...”.

1941
Durch die Kriegswirren müssen die Kinder mit ihren Betreuern oftmals umziehen: Über Neckarbischofsheim, Hagenschieß bei Pforzheim, Elsass und Gaiberg endet die Odysee schließlich in Neckarmühlbach (bis 1955).

1953
Im Rahmen des 100- jährigen Jubiläums geht ein Antrag an die Stadt Mannheim auf ein Haus in der Heimatgemeinde. Mit Hilfe von Spendengeldern wird der Neubau des dritten Hauses an der Waldpforte (Mannheim Gartenstadt) begonnen.

13. Mai 1955
Richtfest des neuen Gebäudes an der Waldpforte. Bald darauf: Umzug von Neckarmühlbach nach Mannheim.

1955
Umbenennung in “Johann-Peter-Hebel-Heim”, zur Erinnerung an den “... frühverwaisten, frommen und humorvollen Sohn eines kurpfälzischen Vaters und einer alemannischen Mutter, dessen letzter Dienst als erster Prälat der vereinten evangelisch - protestantischen Landeskirche in Baden besonders der Mannheimer Jugend gegolten hat... ”.

1977
Eröffnung der ersten von fünf Tagesgruppen.

1978/79
Das Friedrich von Bodelschwingh Heim (Am Kuhbuckel) wird vom Johann-Peter-Hebel-Heim übernommen.

31. Juli 1984
Aufnahme der ersten Jugendlichen in die Übergangswohngruppe Ketteler Weg für psychisch kranke Jugendliche und junge Erwachsene. Die Gruppe wurde als Modellprojekt vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit und dem Hebel-Heim gemeinsam konzipiert.

1989
Nach ständigem Belegungsrückgang zieht das “Kinderhaus” von der Waldpforte in die freien, neu renovierten Räumlichkeiten am Kuhbuckel um. Mit neuem Konzept wird sich den ständig schwierigeren Anforderungen in der Kinder- und Jugendhilfe gestellt.

1997
Eröffnung der Anlaufstelle für Straßenkinder “Freezone” in Mannheim U5,24

2003
Eröffnung der ersten von mittlerweile 4 “sozial - pädagogischen Gruppen”

2003
150 Jahr-Feier.

2005
Eröffnung der Notaufnahme für den Mannheimer Norden

2005
Eröffnung der Peter-Koch-Schule - Sonderschule E - Zweigstelle des Pilgerhauses in Weinheim

2007
Eröffnung des Projektes “Aufwind” - Kooperation mit “Söhne Mannheims e.V.” im Kirchengemeindezentrum der Luther-Kirche, Neckarstadt

2009
Eröffnung der Kinderkrippe (20 Plätze für Kinder von 3 Monaten bis 3 Jahren)

Evangelische Kinder- und Jugendhilfe